pid-Autotuning

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Nach dem Aufbau kalibrieren der Achsen usw. wenn der Drucker einigermaßen läuft sollte man die Standard Werte für das Hotend durch reale ersetzen.
Vielfach sind falschen PID-Werte in der Firmware eingetragen, weil man einen Extruder oder ein Heizbett verwendet, das halt nicht dem entspricht, was in der Firmware steht.

PID-Autotuning für 3D-Drucker

PID-Werte sind Werte, die die Regelung steuern, welche die Heizungen an den Drucker steuert.
Um die korrekten Werte für den Extruder zu ermitteln gibt man in der Befehlszeile des Hostprogramms folgende Zeile ein:

M303 E-0 S230 C8

M303 startet den Befehl
E-0 wählt den Extruder 1
S230 setzt die zu erreichende Temperatur auf 230°C
C8 setzt die Zyklen auf 8

Der Drucker beginnt aufzuheizen, nachdem er 8 mal die 230°C erreicht hat, gibt er in der Befehlszeile untereinander die PID-Werte aus, das könnte wie folgt aussehen:

Kp 20.05
Ki 1.07
Kd 103.65

Diese kann man nun direkt in der verwendeten Firmware an der entsprechenden Stelle eintragen. Falls man die Werte sofort in das EPROM übertragen möchte, dann kann man das mit den folgenden Befehlen direkt übertragen:

M301 P21.08 I1.09 D101.56
M500

Wenn man das ganze auch noch für das Heizbett machen möchte, braucht man die folgenden Befehle:

M303 E-1 S60 C8 // Bei Marlin ausführen vom Autotuning für das Heizbett auf 60°C
M303 P1 S60 // Bei Repetier ausführen vom Autotuning für das Heizbett auf 60°C

M304 P559.41 I104.10 D751.57 //Schreiben der PID-Werte in den Zwischenspeicher
M500 // Speichern der Werte auf dem Arduino

Falls ihr die PID-Regelung für das Heizbett verwenden wollt, müsst ihr diese, zumindest bei Marlin, noch in der Firmware aktivieren.

In der configuration.h //#define PIDTEMPBED aus kommentieren
#define PIDTEMPBED

PID-Autotuning für 3D-Drucker

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